09.07.13: Volkshochschulen das Rückgrat der Weiterbildung

Am Tag nach seiner einstimmigen Wahl zum neuen Vorsitzenden des Volkshochschul­verbandes Baden-Württemberg leitete Fritz Kuhn, Oberbürgermeister von Stuttgart, die öffentliche VHS-Jahrestagung in Konstanz. Marion von Wartenberg, Staatssekretärin im Kultusministerium, unterstrich die enge Zusammenarbeit mit dem VHS-Verband und versprach, sich nachdrücklich für eine Erhöhung der Landesförderung einzusetzen.

LEINFELDEN-ECHTERDINGEN, 08.07.2013. Bei der öffentlichen Jahrestagung des VHS-Verbandes am 5. Juli in Konstanz waren Abgeordnete aller vier Landtagsfraktionen vertreten und stellten sich dem Interview durch Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard. Einigkeit bestand darin, dass die Kurse der Volkshochschulen weiterhin flächendeckend und niedrigschwellig angeboten werden sollen, um wirklich alle Bevölkerungsschichten zu erreichen. Die Teilnahme­beiträge müssten so gestaltet werden können, dass sie nicht selektiv wirken. "Dazu muss die Landesförderung dringend angehoben werden", betonte Verbandsdirektor Dr. Hermann Huba und wünschte sich die Formulierung konkreter Teilschritte, damit das Versprechen aus der Koalitionsvereinbarung bis 2016 eingelöst werden kann, nämlich die Grundförderung der allgemeinen Weiterbildung auf den Bundesdurch­schnitt anzuheben.

Fritz Kuhn, Oberbürgermeister von Stuttgart, wurde in der Geschäftssitzung am Tag zuvor von den Verbandsmitgliedern einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Frieder Birzele ab, der nach fast 20 Jahren ehrenamtlichen Engagements als Vorsitzender des VHS-Verbandes Baden-Württemberg seine Aufgabe abgibt. Die offizielle Verabschiedung von Frieder Birzele, ehemaliger Innenminister von Baden-Württemberg, wird im September stattfinden. Kuhn sagte in seiner Begrüßungsrede, dass er als Vorsitzender den Volkshochschulen im Land eine Stimme geben möchte: "Die Volkshochschulen leisten eine hervorragende Arbeit. Sie sind das Rückgrat der Weiterbildung in Baden-Württemberg."

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport war bei der VHS-Jahrestagung durch Staatssekretärin Marion von Wartenberg vertreten. Sie bedankte sich in ihrer Rede bei allen Volkshochschulen im Land für das vielfältige und qualitätsvolle Weiterbildungsangebot. Außerdem betonte sie die enge Zusammenarbeit des Kultusministeriums mit dem VHS-Verband und nahm Bezug auf die gemein­same Erklärung, die kürzlich unterzeichnet wurde. Darin wurde eine noch intensivere Kooperation in den Themenfeldern "vhs und Schule", Alphabetisierung, Fortbildung für Lehrkräfte und Seminare für Eltern vereinbart. "Ich setze mich nachdrücklich für eine Erhöhung der Landesförderung ein", versprach die Staatssekretärin.

Zum Volkshochschulverband Baden-Württemberg gehören 173 Volkshochschulen mit über 730 Außenstellen. Die Einrichtungen vor Ort bieten ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Angeboten zur Allgemeinbildung, Gesundheitsbildung, in den Sprachen und zur beruflichen Qualifizierung sowie für die Alphabetisierung und Grundbildung. Informationen über die Arbeitsfelder der Volkshochschulen gibt es auf der Homepage des Volkshochschulverbandes: www.vhs-bw.de
Eine Übersicht über alle VHS-Kursangebote gibt es ebenfalls im Internet: www.vhs.de


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